"WebsiteBaker"
WebsiteBaker, oder wir backen uns eine Homepage? Na ja, im Prinzip ist es wirklich sehr einfach mit WebsiteBaker (WB) eine Homepage zu erstellen. Vorkenntnisse muss man nicht haben, einfach WB auf den Webspace kopieren, die Installationsroutine aufrufen, die WB installiert und ggf. vorher eine Datenbank (MySQL) anlegen. Und schon kann man loslegen. Leichter geht es nun wirklich nicht.
Welche Anforderungen muss mein Webspace haben?
Die Anforderungen an den Webspace sind relativ gering, so das man mit PHP und MySQL schon ausreichend bedient ist. Im Gegensatz zu einer Homepagegestalltung per HTML & CSS sind die Anforderungen schon höher, da man für einfache Internetseiten keine Datenbanken haben muss und auch, zumindestens als Anfänger, auf PHP verzichten kann.
Angefangen bin ich mit Website Baker weil ich auf der Suche nach einem CMS System war, mit dem ich meine Schildkrötenseiten einfach verwalten kann und mich nicht vorrangig mit der Gestaltung und Programmierung der Seiten beschäftigen muss, sondern mich intensiv mit der inhaltlichen Gestaltung der Seiten beschäftigen kann.
Auf der Suche nach einem geeignetem CMS für meine Bedürfnisse bin ich nach vielen verschiedenen Versionen diverser CMS auf WebsiteBaker gestossen. Wie weiss ich eigentlich gar nicht mehr... WB war für mich das geeignete System, da man nach einigen wenigen Einstellungen sofort mit der Gestaltung der eigenen Seiten loslegen kann.
Unterschiede zu anderen CMS Systemen
Im Moment ist WB noch nicht so wirklich weit verbreitet, obwohl es doch scheinbar immer beliebter wird. Liegt u.a. auch an der Tatsache dass es so einfach zu bedienen ist. Die Möglichkeiten sind zwar lange nicht so groß wie man es vielleicht von Joomla oder Wordpress kennt, aber auch für WB gibt es eine doch recht große Auswahl an Templates (auch kostenlos) und auch an Modulen scheitert die eigene Homepage nicht. Kalender, Gästebuch, Bildergalerie, etc. sind auch für dieses CMS zu bekommen.
BACKEND
Das Beckend von WB ist eigentlich selbsterklärend. Es gibt dort die Optionen Seiten, Medien, Erweiterungen, Einstellungen, Optionen, Admin-Tools und Benutzerverwaltung. Als Backend bezeichnet man den Teil des CMS das auf dem Server läuft und mit dem die Seiten mit Inhalt gefüllt werden.
- Seiten
Unter diesem Punkt kann man neue Seiten anlegen, bestehende Seiten bearbeiten und die Einstellungen für die Seiten vornehmen kann. - Medien
Hier werden alle für die Seite benötigten Bilder abgelegt. Seit WB 2.8 (aktuelle Version) kann man auch ZIP-Archive hochladen und diese anschließend entpacken. Unter diesem Punkt kann man auch neue Ordner anlegen. - Erweiterungen
Hier werden die Templates und Module installiert oder wieder gelöscht. - Einstellungen
Persönliche Einstellungen wie Email-Adresse und Passwort des Benutzers. - Optionen
Grundlegende Einstellungen der Webseite. - Admin-Tools
Diverse Möglichkeiten der Einstellungen, die aber nur dem Admin der Seiten zur Verfügung stehen, incl. der Droplets. - Benutzerverwaltung
Hier können Benutzer angelegt und verwaltet werden, die an den Seiten mitarbeiten können.
Module
Module sind Erweiterungen für WB wie z.B. ein Gästebuch, eine Bildergalerie, ein Kalender, etc. Diese Module werden über Erweiterungen installiert. Einge Modul-Einstellungen werden über die Admin-Tools vorgenommen andere werden möglich, sobald man diese über "Seiten" in eine Seite oder Abschnitt einbindet.
Droplets
Droplets ist eine Neuerung, mit der man in WB kleine Funktionen einbinden kann, die man dann unter Seiten mit in dem entsprechenden Text eingeben kann. Im Prinzip sind das nur kleine PHP-Funktionen, die nicht im Template eingebunden sind, sondern über das Backend "installiert" werden.
Welche Vorteile habe ich mit WebsiteBaker?
Der Vorteil eines CMS liegt darin, dass man eigentlich keine Kenntnisse von (X)HTML, CSS und PHP haben muss, um eine Internet-Präsentation zu betreiben. Man installiert das CMS, egal ob nun Website Baker oder ein anderes, und schon kann man loslegen und die Seiten mit Inhalt füllen.
Einen weiteren Vorteil bietet ein CMS, wenn eine Webseite von verschiedenen oder mehreren Personen betreut wird. Jede Person bekommt einen Zugang zum "Backend" (Verwaltung einer Internetseite auf dem Server), der auch noch mit entsprechenden Rechten versehen werden, so dass jeder auch nur das bearbeiten kann, wofür er zuständig ist.
Die Möglichkeiten eines CMS sind also sehr umfangreich. Wer möchte kann für sein gewähltes CMS auch eigene Templates und Erweiterungen gestalten und programmieren. Man kann, muss aber nicht. Wenn man sich nicht mit den technischen Hintergrund beschäftigen möchte bietet sich ein CMS an, da man vieles man kann aber nichts muss.



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